Baden-Württembergs Hochschulen fordern mehr Geld
Bernhard Eitel (l) spricht während einer Pressekonferenz der baden-württembergischen Hochschulen und Universitäten. | Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Innovationsstandort

Hochschulen befürchten fortlaufende Unterfinanzierung

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Das Land Baden-Württemberg bietet den Hochschulen eine Finanzspritze von zusätzlich 1,8 Milliarden Euro bis einschließlich zum Jahr 2025 – doch reicht das? Die Hochschulen und Studentenvertreter sind da skeptisch.

«Wenn es so kommt, wie jetzt veröffentlicht wird, bleibt die Finanzierung zu niedrig», sagte der Geschäftsführer der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg, Benjamin Peschke, der Deutschen Presse-Agentur. «Wir können dann lediglich auf dem bisherigen Niveau weiterarbeiten.» Aber die Erwartungen an die Hochschulen seien hoch. «Sie sollen am Ende den Innovationsstandort Baden-Württemberg retten.»

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Online-Petition soll Druck ausüben

Unterdessen sammeln Studentenvertreter Unterschriften für eine Online-Petition, um den Druck auf die Politik zu erhöhen. Sie sollen im neuen Jahr dem Landtag übergeben werden.

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Landtag entscheidet kurz vor Weihnachten

Der bisher geltende Hochschulfinanzierungsvertrag läuft Ende 2020 aus. Es soll einen neuen Vertrag geben – von 2021 bis einschließlich 2025. Der Landtag will kurz vor Weihnachten den neuen Doppeletat 2020/21 des Landes beschließen, in dem es auch um Geld für die Hochschulen geht.

dpa/lsw