Julian Würtenberger
Julian Würtenberger (CDU), Staatssekretär im Innenministerium. | Foto: Marijan Murat/Archiv

Heilbronn

Jede dritte Abschiebung gelingt

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In Baden-Württemberg sind im vergangenen Jahr etwas mehr als 30 Prozent der ausreisepflichtigen Asylbewerber auch tatsächlich abgeschoben worden. Insgesamt versuchte das Stuttgarter Innenministerium 8974 Menschen abzuschieben. Vollstreckt wurde die Abschiebung bei 3018 Personen.

Dies erklärte der Staatssekretär im Innenministerium, Julian Würtenberger (CDU), in der Antwort auf eine FDP-Landtagsanfrage, über die die Zeitungen «Heilbronner Stimme» und «Mannheimer Morgen» (Mittwoch) berichten.

Nach Angaben des Innenministeriums war der häufigste Grund bei missglückten Abschiebungen, dass die Ausreisepflichtigen nicht angetroffen wurden oder untergetaucht waren. Dies sei in 3683 Fällen vorgekommen, heißt es in der Antwort auf die Anfrage. Weitere 453 ausreisepflichtige Asylsuchende konnten nicht abgeschoben werden, weil sie Widerstand leisteten. Insgesamt hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im vergangenen Jahr laut Innenministerium 29 637 Asylanträge in Baden-Württemberg entschieden.

(dpa/lsw)