Joko Winterscheidt (links) zusammen mit Koch Yann Bosshammer in der Küche des Restaurants "Schwarzwaldstube".
Joko Winterscheidt (links) zusammen mit Koch Yann Bosshammer in der Küche des Restaurants "Schwarzwaldstube". | Foto: Basti Mowka für JWD

Restaurant „Schwarzwaldstube“

„Joko“ schwingt in Baiersbronn den Kochlöffel

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Jährlich bringen die Restaurants in Baiersbronn Michelin-Sterne ins Land. Grund genug für Moderator und Schauspieler Joko Winterscheidt, die eigenen Kochqualifikationen in einem Restaurant dort auszutesten. Gewählt hat er hierfür die Schwarzwaldstube im Hotel Traube in Baiersbronn-Tonbach, die aktuell mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet ist.

Drei Tage hat Winterscheidt dort für sein Magazin „JWD“ gekocht. Im Interview hat er BNN-Redakteurin Tanja Starck erklärt, warum die Wahl auf genau dieses Restaurant gefallen ist und wie er sich als Koch angestellt hat.

Warum fiel die Wahl ausgerechnet auf ein Restaurant in Baden-Württemberg?

Winterscheidt: Es tut mir leid, aber die Wahl fiel nicht wegen Baden-Württemberg, sie fiel einfach auf das beste Restaurant Deutschlands, die Schwarzwaldstube. Ich habe dort gekocht, für eine Geschichte in meinem Magazin JWD. Und wir gehen natürlich nur zu den Besten, selbst, wenn wir dafür in den Schwarzwald müssen. Da kennen wir keine Angst.

Was wussten Sie im Vorfeld über den Nordschwarzwald?

Winterscheidt: Ich wusste, dass es den Schwarzwald gibt, und wenn Sie mich gefragt hätten, wie der Norden des Schwarzwalds heißt, hätte ich laut, deutlich und blitzschnell „Nordschwarzwald“ gesagt. Aber das wäre ein Glückstreffer gewesen.

Was hat sich davon bestätigt? Was vielleicht nicht?

Winterscheidt: Es gibt den Nordschwarzwald tatsächlich, das hat sich bestätigt. Er ist außerdem wunderschön, aber das ist ein Bonus. Oder zählt das zur Antwort dazu? Habe ich was gewonnen?

Hatten Sie die Schwarzwaldstube im Vorfeld schon besucht?

Winterscheidt: Tatsächlich nicht, aber wenn Fernsehmoderatoren so viel verdienen würden, wie alle Leute glauben, würde ich jeden Abend hier essen. Ach, was soll der Geiz: Ich würde sie kaufen!

Was wussten Sie über die dortige Küche?

Winterscheidt: Kein Restaurant in Deutschland hat so oft drei Sterne vom Guide Michelin bekommen wie die Schwarzwaldstube im Hotel Traube Tonbach. Das wusste ich.

Was haben Sie in der Küche gelernt, dass Sie nicht vergessen werden?

Winterscheidt: Ich habe eine Jus gemacht, da waren allein die Zutaten so kostbar, dass jeder Löffel davon wertvoller ist als in anderen Etablissements die ganze Mahlzeit.

 Welche Zubereitung gelang am besten?

Winterscheidt: Ehrlicherweise wahrscheinlich die, an denen ich nicht beteiligt war. Aber die haben schon aufgepasst, dass ich nichts kaputt mache.

 Was ist sonst ihr Lieblingsgericht. Gerne ein einfaches und ein kompliziertes.

Joko Winterscheidt: Das simpelste Gericht, das ich kann, ist Strammer Max. Das schafft wirklich jeder. Die aufwendigeren Gerichte sind Coq au Vin oder Rindsrouladen – allerdings mit der Spezialzutat süßer statt scharfer Senf.

Was hat sich beim Kocheinsatz in der „Schwarzwaldstube“ bestätigt, was vielleicht nicht?

Winterscheidt: Ich bestätige das Urteil des Guide Michelin aus vollem Herzen und vollem Magen. Das ist schon der absolute Wahnsinn, was die da machen. Wir bei JWD würden ihnen vier Sterne geben. Wir haben einfach mehr Sterne zu vergeben als der Guide Michelin.

Die „JWD“-Ausgabe mit weiteren Bildern und Infos zum Kocheinsatz in Baiersbronn erscheint am 15. November.

Ebenfalls startet am 15. November die neue TV-Show von Joko Winterscheidt. Mit dabei bei der ersten Ausgabe (Pro Sieben, 23.10 Uhr) ist Sänger Max Giesinger aus Waldbronn.