Unfall zwischen Schlauchboot und Sportboot auf dem Rhein bei Brühl (Rhein-Neckar-Kreis) am 28.5.2020.
Unfall zwischen Schlauchboot und Sportboot auf dem Rhein bei Brühl (Rhein-Neckar-Kreis) am 28.5.2020. | Foto: Priebe

Mögliches Fehlverhalten

Justiz untersucht tödlichen Bootsunfall bei Brühl

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Nach dem Zusammenstoß zweier Boote auf dem Rhein bei Brühl ermittelt die Polizei nun wegen möglichen Fehlverhaltens eines Unfallbeteiligten. Bei dem Unfall war am Donnerstag ein Mann schwer verletzt worden, sein Sohn kam ums Leben.

Die Untersuchungen des Unfalls auf dem Fluss zwischen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg hätten erst einen frühen Stand, teilte die Staatsanwaltschaft Mannheim am Freitag mit. Ein Sportboot und ein Schlauchboot waren am Donnerstag nahe Brühl kollidiert.

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Ein Sprecher der Ermittlungsbehörde in Mannheim bestätigte frühere Angaben der Wasserschutzpolizei Göppingen. Diese hatte dem SWR mitgeteilt, dass im Schlauchboot ein Vater mit seinem Sohn gesessen habe – beide seien beim Zusammenprall über Bord gegangen.

An Land sei der Sohn den Verletzungen erlegen. Der schwer verletzte Vater kam in einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Zum Unfall soll es demnach gekommen sein, nachdem das Sportboot eine Fähre überholt habe, die zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz pendelt. Zum Alter von Vater und Sohn gibt es keine Angaben.

dpa/lsw