Kein weißer Rauch bei der Wahl des neuen SWR-Intendanten. Im ersten Wahlgang konnte sich keiner der Kandidaten durchsetzen. | Foto: Sebastian Raviol

„Gesprächsbedarf“

Kein neuer SWR-Intendant nach erstem Wahlgang

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Im ersten Wahlgang hat sich bei der Wahl zum neuen SWR-Intendanten keiner der beiden Kandidaten durchsetzen können.

Landessenderchefin Stefanie Schneider erhielt 42 Stimmen, Kai Gniffke (Chefredakteur von ARD-aktuell) 42. Damit fehlt Schneider im Gesamtergebnis nur eine Stimme, zudem aber auch Stimmen aus Rheinland-Pfalz. Von dort erhielt sie nur 5 Stimmen, Gniffke 15. Benötigt wären hier 14 für einen der Kandidaten.

Unterbrechung vor dem zweiten Wahlgang

Der Sitzungsleiter Hans-Albert Stechl sieht „Gesprächsbedarf“, unterbricht vor dem zweiten Wahlgang. Im Hintergrund laufen nun Gespräche zwischen Rundfunk- und Verwaltungsräten. Fragwürdig, ob sie mit verändertem Wahlwillen zurückkehren. Gerade die rheinland-pfälzischen Vertreter stehen der Stuttgarterin Schneider skeptisch gegenüber.

Ein dritter Wahlgang könnte frühestens in sechs Wochen erfolgen.