Dorothea Wagner vom Karlsruher Institut für Technologie wird für ihre Verdienste um die Informatik mit der Konrad-Zuse-Medaille der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ausgezeichnet
Dorothea Wagner vom Karlsruher Institut für Technologie wird für ihre Verdienste um die Informatik mit der Konrad-Zuse-Medaille der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ausgezeichnet | Foto: KIT

Karlsruhe

KIT-Professorin Dorothea Wagner erhält als erste Frau Konrad-Zuse-Medaille

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Erstmals hat die Gesellschaft für Informatik eine Frau mit der Konrad-Zuse-Medaille ausgezeichnet. Die höchste Auszeichnung der deutschsprachigen Informatik-Gemeinschaft geht an Dorothea Wagner, die als Professorin am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) arbeitet.

Wagners Beiträge zur Informatikforschung gehörten zur Weltspitze und fänden sich in zahlreichen Anwendungen wieder, teilte der Präsident der Gesellschaft, Hannes Federrath, am Dienstag in Berlin mit. Die seit 1987 alle zwei Jahre vergebene Medaille erinnert an den Pionier der Computertechnik Konrad Zuse.

Werdegang der Professorin

Dorothea Wagner studierte Mathematik an der RWTH Aachen, wo sie 1986 auch promovierte. Nach ihrer Habilitation an der TU Berlin folgten Professuren an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Konstanz. Seit 2003 ist Dorothea Wagner Professorin für Informatik am KIT in Karlsruhe. Im Verlauf ihrer Karriere erhielt sie zahlreiche Ehrungen, darunter das GI-Fellowship (2008), den Google-Focused Research Award (2012) und die Werner Heisenberg-Medaille der Alexander von Humboldt Stiftung (2018). Im Jahr 2016 wurde sie darüber hinaus in die acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften gewählt.

bnn/dpa/lsw