Andreas Schwarz
Andreas Schwarz (Bündnis 90/Die Grünen) spricht im Landtag von Baden-Württemberg. | Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Landesregierung

Koalition einigt sich auf Corona-Soforthilfen in Höhe von 200 Millionen Euro

Anzeige

Die Landesregierung hat sich auf konkrete Corona-Soforthilfen im Volumen von rund 200 Millionen Euro geeinigt. Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz bestätigte am Dienstag in Stuttgart, dass die grün-schwarze Haushaltskommission entsprechende Beschlüsse gefasst hat.

Sie sehen unter anderem vor, dass die Digitalisierung der Hochschulen mit 40 Millionen Euro vorangebracht werden soll. Dabei geht es laut Schwarz darum, den Lehrbetrieb auf digitale Formen umzugestalten, Software-Lizenzen anzuschaffen und das Personal fit für digitale Anwendungen zu machen.

50 Millionen für kleine und mittelständische Unternehmen

Mit 50 Millionen Euro sollen kleine und mittelgroße Unternehmen über ein spezielles Beteiligungsprogramm unterstützt werden. Jugendherbergen, Schullandheime und Privatschulen bekommen 33 Millionen Euro. Für die Digitalisierung im Mittelstand stehen 50 Millionen Euro bereit.

Mehr zum Thema: Karten zeigen alle bestätigten Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg

Car-Sharing-Organisationen sollen 4 Millionen Euro bekommen. Die Beschlüsse müssen noch durchs grün-schwarze Kabinett, was als Formsache gilt. Laut Schwarz sind die rund 200 Millionen Euro noch freie Gelder aus dem 1,5 Milliarden Euro schweren Hilfspaket für die Wirtschaft, auf das sich die Regierung im Mai geeinigt hatte.

dpa/lsw