Landesgartenschau in Lahr
Besucher der Eröffnung der Landesgartenschau in Lahr. | Foto: Patrick Seeger/Archiv

Noch bis 14. Oktober offen

Landesgartenschau Lahr zählt mehr als 800 000 Besucher

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Knapp ein halbes Jahr nach dem Start der Landesgartenschau im badischen Lahr sind die Organisatoren mit der bisherigen Bilanz zufrieden. Seit Mitte April seien etwas mehr als 800 000 Besucher gezählt worden, sagte Lahrs Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller (SPD) am Montag. Damit seien die anfangs formulierten Ziele zwar erreicht worden.

Die Hitze im Sommer habe aber verhindert, dass es wie bei anderen Landesgartenschauen bis zu eine Million Besucher würden. An mehr als 30 der insgesamt 186 Tage sei es heißer als 30 Grad gewesen, das habe Besucher abgehalten. Die Schau ist noch bis einschließlich Sonntag (14. Oktober) geöffnet.

Lahr profitiert langfristig

Lahr profitiere von der Blumenschau langfristig, sagte Müller. Es sei für mehr als 40 Millionen Euro ein 38 Hektar großes Gelände entstanden, das künftig als Freizeit- und Wohnareal diene. Neu gebaut worden seien unter anderem ein Seepark, Kleingartenanlagen, eine Kindertagesstätte, Spielplätze sowie eine große Sport- und Veranstaltungshalle. Zudem habe Lahr ein besseres Image bekommen.

Imagepflege für Lahr

«Das Konzept ist aufgegangen», sagte Agrar-Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (CDU). Lahr sei mit der Gartenschau und ihren mehr als 4000 Veranstaltungen überregional in ein besseres Licht gerückt worden und habe nun dauerhaft ein grünes Gelände. Die Schau habe sich als Instrument der Stadtentwicklung bewährt.

Landesgartenschauen gibt es in Baden-Württemberg alle zwei Jahre. Nach Lahr folgt 2020 Überlingen am Bodensee und 2022 Neuenburg am Rhein südlich von Freiburg. Im kommenden Jahr findet mit der «Grün» eine kleine Gartenschau mit 16 beteiligten Kommunen im Remstal statt.