Rhein-Neckar Löwen gegen IKF Kristianstad
Jesper Nielsen (r) von den Rhein-Neckar Löwen setzt sich durch gegen Kristianstads Anton Halen und spielt den Ball. | Foto: Uwe Anspach

Rote Karte

Löwen besiegen Kristianstad und verlieren Nationalspieler

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Die Rhein-Neckar Löwen haben in der Champions League ihren dritten Sieg gefeiert. Der Handball-Bundesligist bezwang am Mittwochabend den schwedischen Meister IFK Kristianstad mit 36:27 (18:14) und hat in der Vorrundengruppe A nun 6:4 Punkte auf dem Konto. Getrübt wurde die Freude über den Sieg durch die Verletzung von Steffen Fäth. Der deutsche Nationalspieler schied mit Verdacht auf Gehirnerschütterung aus.

Vor 3082 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena war Bogdan Radivojevic mit neun Treffern der beste Torschütze der Nordbadener, die einen Traumstart in die Begegnung erwischten und früh 4:0 (4.) führten. Nach einem Schlag ins Gesicht von Fäth sah Kristianstads Philip Henningsson bereits in der sechsten Minute die Rote Karte.

Danach verloren die Löwen zunächst den Schwung und verwalteten ihren Vorsprung nur noch. Nach der 18:14-Pausenführung sorgte der Bundesligist aber schnell für klare Verhältnisse und zog auf 22:15 (35.) davon. Nach seiner dritten Zeitstrafe sah auch noch Kristianstads Arnar Arnarsson die Rote Karte (52.).