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Zwei Männer sollen einen 33-Jährigen unter anderem mit einem Würgeholz malträtiert haben - nach Anklage durch die Staatsanwaltschaft Mannheim müssen sie sich Ende Juni wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten. | Foto: BNN

Mannheim

Männer wegen versuchten Mordes angeklagt: Würgeholz benutzt

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Zwei Männer sollen einen 33-Jährigen unter anderem mit einem Würgeholz malträtiert haben – nach Anklage durch die Staatsanwaltschaft Mannheim müssen sie sich Ende Juni wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten.

Auch die Ehefrau des einen Tatverdächtigen ist angeklagt. Sie wegen gefährlicher Körperverletzung, wie die Behörde am Donnerstag weiter mitteilte.

Waffe aus Japan in Deutschland verboten

Ein Würgeholz besteht aus zwei miteinander durch eine Kette verbundenen gleichlangen Hölzern. Die aus Japan stammende Waffe ist in Deutschland verboten. Deshalb ist einer der Männer auch wegen Verstoßes gegen das Waffenrecht angeklagt.

Unter Vorwand in Wohnung gelockt

Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft hat das Trio sein Opfer im vergangenen November unter einem Vorwand zur Wohnung der Frau gelockt. Dort warteten demnach im Hausflur die beiden Angeschuldigten und schlugen auf den 33-Jährigen ein. Die Auseinandersetzung verlagerte sich vor die Haustür. Als Zeugen die Männer aufforderten, von ihrem Opfer abzulassen, flüchteten diese.

Auseinandersetzung wegen Beziehungsstreitigkeiten

Der Geschädigte erlitt unter anderem eine Gehirnerschütterung und mehrere Prellungen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Hintergrund der Auseinandersetzung sollen Beziehungsstreitigkeiten gewesen sein. Die beiden Männer sitzen in Untersuchungshaft und bestreiten die Vorwürfe. Die Frau äußert sich nicht und ist auf freiem Fuß. Der Beginn der Hauptverhandlung ist für den 26. Juni angesetzt.

dpa/ lsw