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Stadt kündigt Maßnahmen an

Mögliche Fliegerbombe in Ludwigsburg entdeckt

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Auf einer Baustelle in der Ludwigsburger Südstadt ist möglicherweise eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Wie die Stadt meldet, soll der derzeit noch nicht genau identifizierte Metallgegenstand am 11. Januar untersucht werden. Sollte es sich tatsächlich um eine Bombe halten, wird sie am 12. Januar entschärft.

Laut Angaben der Stadt Ludwigsburg liegt der Gegenstand in sechs Metern Tiefe. Sollte eine Entschärfung notwendig werden, wird der Bereich in einem Radius von etwa 500 Metern evakuiert. Eine Spezialfirma soll den Gegenstand am frühen Nachmittag des 11. Januar freilegen – erst dann steht auch fest, ob es sich wirklich um eine Bombe handelt. Die Bürger der Stadt sollen über Aushänge an den Eingangstüren sowie Anschreiben in den Briefkästen über die Vorgänge informiert werden.

„Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg stellen auch sieben Jahrzehnte nach Kriegsende noch eine erhebliche Gefahr dar“, heißt es von dder Stadt Ludwigsburg. „Viele liegen noch unentdeckt im Boden und werden zum Beispiel im Rahmen von Sondierungen für Baustellen oder bei Bauarbeiten gefunden.“

(bnn)