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Der Solaranlagen- und Stromspeicher-Hersteller Schmid aus Freudenstadt im Schwarzwald startet zwei Gemeinschaftsprojekte in Saudi-Arabien. (Archivbild) | Foto: Jan Woitas

Investorenkonferenz genutzt

Schmid-Gruppe startet Projekte in Saudi-Arabien

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Der Solaranlagen- und Stromspeicher-Hersteller Schmid aus Freudenstadt im Schwarzwald startet zwei Gemeinschaftsprojekte in Saudi-Arabien. Die Gesamtinvestitionen sollen umgerechnet mehr als 377 Millionen Euro betragen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Partner – darunter ein saudi-arabischer Chemiekonzer – hätten bei der derzeitigen Investorenkonferenz in der Hauptstadt Riad Absichtserklärungen unterzeichnet. Es geht um die Gründung von Joint-Ventures zur Technologie-Entwicklung sowie die Fertigung von Silizium-Materialien und Stromspeichern.

Die Investorenkonferenz ist eines der größten Wirtschaftstreffen weltweit. Wegen der Affäre um die Tötung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi Anfang des Monats im Istanbuler Konsulat des Königreichs hatten jedoch zahlreiche hochrangige internationale Vertreter abgesagt.

Die Schmid-Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben rund 1000 Mitarbeiter weltweit. Schwerpunkte sind die Herstellung von Produktionsanlagen für den Elektronik- und Photovoltaik-Markt sowie von Energiespeicher-Technik.