Rheinbrücke Maxau
Die Rheinbrücke Maxau verbindet das rheinland-pfälzische Wörth und Karlsruhe in Baden-Württemberg. | Foto: Uli Deck/dpa

BUND-Klage gegen Brücke

Streit um zweite Rheinbrücke vor Gericht: Keine weitere Verhandlung

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Im Streit um den Bau einer zweiten Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe haben die Seiten am Mittwoch vor dem Oberverwaltungsgericht in Koblenz ihre Argumente dargelegt. Weitere Verhandlungstage gibt es nicht. Ein Urteil soll am 6. November ab 9 Uhr verkündet werden.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat gegen den Neubau geklagt: Schutzgebiete und seltene Tierarten könnten leiden. Die in Koblenz verhandelte Klage richtet sich gegen den Planfeststellungsbeschluss des Landesbetriebs Mobilität zum rheinland-pfälzischen Teil des Projekts. Dieser umfasst rund 3,7 Kilometer der B293 von der Anschlussstelle der B9 bei Wörth bis zur baden-württembergischen Landesgrenze in der Strommitte.

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Es wurden die grundsätzlichen Fragen gestellt.

„Es wurde intensiv diskutiert“, sagte Hartmut Weinrebe, Regionalgeschäftsführer des BUND Mittlerer Oberrhein gegenüber den BNN. Er werte es als gutes Zeichen, dass das Gericht detailliert nach einem Flora-Fauna-Habitat-Schutzgebiet nachgefragt habe, das beim Bau einer Brücke auf pfälzischer Seite tangiert werde. „Es wurden die grundsätzlichen Fragen gestellt.“ Dabei sei auch um zumutbare Alternativen gegangen. „Es war eine sehr konstruktive Verhandlung.“

dpa/lsw/bnn

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