Thomas Strobl (CDU)
Thomas Strobl (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg. | Foto: Marijan Murat

Neuer Fokus 2019

Strobl: Sexualstraftaten als Schwerpunkt der Polizeiarbeit

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Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung in Freiburg hat der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) eine Reihe von Maßnahmen für mehr Sicherheit im Südwesten angekündigt.

Sexualstraftaten würden zum „kriminalpolitischen Handlungschwerpunkt“ des Jahres 2019, kündigte Strobl im Anschluss einer Sitzung des Innenausschusses in Stuttgart am Mittwoch an. Die Kriminalpolizei werde sich dann auf Sexualstraftaten konzentrieren.

Erfolgreich gegen Einbrecher

Dass eine solche Konzentration erfolgreich sein kann, habe man im Kampf gegen Wohnungseinbrüchen bereits unter Beweis gestellt. Die Einbrüche seien signifikant zurückgegangen.

Der Hintergrund

In Freiburg soll Mitte Oktober eine 18 Jahre alte Studentin nach einem Disco-Besuch von mehreren Männern vergewaltigt worden sein. Acht Verdächtige sitzen in U-Haft – sieben Syrer im Alter von 19 Jahren bis 29 Jahren und ein 25 Jahre alter Deutscher. Der Innenminister steht in der Kritik, weil ein Haftbefehl gegen den Haupttäter nicht vollstreckt wurde.