Stefanie Tücking
Trauer um Stefanie Tücking. | Foto: Jens Kalaene

Baden-Baden

Todesursache von Stefanie Tücking ist geklärt

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Die Moderatorin Stefanie Tücking ist an einer Lungenembolie gestorben. Das habe die Obduktion ergeben, teilte der Südwestrundfunk (SWR) am Donnerstag unter Bezugnahme auf die Staatsanwaltschaft Baden-Baden mit. Sie war am vergangenen Samstag im Alter von 56 Jahren überraschend gestorben.

Der plötzliche Tod der beliebten Moderatorin mhatte nicht nur ihre Kollegen bei SWR3 tief erschüttert.

„Das Team ist zutiefst schockiert. SWR3 verliert nicht nur eine hervorragende Radiofrau, die Kolleginnen und Kollegen trauern auch um eine warmherzige Freundin. Generationen von Menschen hat Steffi Tücking für Musik begeistert. Radio war ihre Leidenschaft, Rockmusik ihre Liebe. Sie gehörte zu den größten Radiopersönlichkeiten Deutschlands und wir sind alle fassungslos über ihren plötzlichen Tod“, hieß es kurz nach der Nachricht von Tückings Tod von Seiten des Senders.

SWR3: „Radio war ihre Leidenschaft“

National bekannt geworden war Steffi Tücking vor allem durch die ARD-Kultsendung „Formel Eins“ – damals die einzige Musikvideosendung in den bundesdeutschen Medien, die aktuelle Videoclips präsentierte. Sie wurde von 1983 bis 1990 mit 307 Folgen zunächst in den Dritten Programmen der ARD ausgestrahlt. 1987 erhielt die damals 24-Jährige die Goldene Kamera für ihre Moderation dieser Musikshow. Stefanie Tücking war jedoch auch in vielen anderen Fernsehproduktionen zu sehen.

„Stefanie hat Generationen von Menschen die Musik nahe gebracht und das seit 30 Jahren“, sagte SWR3-Programmchef Thomas Jung der Deutschen Presse-Agentur. „Kumpeltyp, coole Rocklady, absolute Powerfrau, unprätentiös, keinerlei Starallüren. Das war Stefanie“, sagte Jung.

mit Material von dpa