ver.di
Eine Demonstrantin trommelt auf einer Trommel mit ver.di Logo. | Foto: Hauke-Christian Dittrich

Mindestens 160 Euro mehr

Auftakt der Tarifverhandlungen für Großhandel ohne Erfolg

Anzeige

Filderstadt (dpa/lsw) – Die Tarifverhandlungen für die rund 120 000 Beschäftigten im Groß- und Außenhandel im Südwesten haben ohne Annäherung begonnen. Die Gespräche zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaft in Filderstadt wurden ergebnislos vertagt und sollen am 17. Mai fortgesetzt werden, wie beide Seiten am Mittwoch mitteilten.

Verdi verlangt für die Beschäftigten 6,5 Prozent, mindestens aber 160 Euro mehr im Monat. Für Auszubildende sollen es monatlich 80 Euro mehr sein bei einer Laufzeit des neuen Tarifvertrages von zwölf Monaten. Den alten Vertrag hatte Verdi zum 31. März gekündigt.

Die Arbeitgeber halten die Forderung für deutlich zu hoch und für die Unternehmen nicht zu schultern. Sie verwiesen auf eine sich eintrübende Konjunktur in der Branche sowie auf unsichere Erwartungen für die Zukunft, die das Hin und Her beim Brexit sowie die diversen internationalen Handelskonflikte mit sich brächten.