Handschellen
Handschellen liegen auf einem Tisch. | Foto: Armin Weigel/Archiv

Freiburg

Vergewaltigungsfall Freiburg: Verdächtige bleiben in U-Haft

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Im Fall der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung in Freiburg sind die acht Festgenommenen weiter in Untersuchungshaft. Die vor rund einem Monat verhängten Haftbefehle blieben wegen des dringenden Tatverdachts in Kraft, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Freiburg am Mittwoch.

Gegen die Männer, die Ende Oktober festgenommen wurden, werde weiter ermittelt. Zudem suche die Polizei noch immer nach zwei Unbekannten, von denen nach der Tat Körperspuren gefunden wurden. Diese Spuren konnten bislang jedoch nicht bestimmten Personen zugeordnet werden, sagte ein Sprecher.

Mitte Oktober war den Ermittlern zufolge eine 18-Jährige in Freiburg nach einem Discobesuch von mehreren Männern vergewaltigt worden. Bei den acht Verdächtigen handelt es sich um sieben Syrer im Alter von 19 Jahren bis 29 Jahren und einen 25 Jahre alten Deutschen.

Hauptbeschuldigter ist ein inzwischen 22 Jahre alter Syrer. Er gilt als Intensivtäter. Gegen den Mann bestand bereits vor der Tat ein Haftbefehl, verhaftet wurde er damals aber nicht. Er war der Polizei nach Angaben des Innenministeriums in Stuttgart seit seiner Einreise in Deutschland im Oktober 2014 mit 29 Delikten aufgefallen. Nach Deutschland gekommen war er Behördenkreisen zufolge über den politisch umstrittenen Familiennachzug. Zuvor hatten darüber auch die «Stuttgarter Nachrichten» (Mittwoch) berichtet. (dpa/lsw)