Thomas Strobl (CDU)
Thomas Strobl, Vorsitzender des CDU-Landesverbandes und Innenminister von Baden-Württemberg. | Foto: Fabian Sommer/Archivbild

2018 waren es fast 50.000

Verkehrswarnmeldungen auf neuem Höchststand

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Die Zahl der Warnmeldungen im Straßenverkehr im Südwesten hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Das geht aus der Jahresbilanz der Landesmeldestelle für den Verkehrswarndienst hervor, die das Innenministerium am Samstag vorgestellt hat.

Demnach gab es im Jahr 2018 in Baden-Württemberg 49.652 Verkehrswarnmeldungen – im Vorjahr waren 47.788 Meldungen gezählt worden.

Geisterfahrer sofort melden

Während weniger Warnmeldungen zu Falschfahrern eingingen, ist die Zahl der Unfälle aufgrund von Geisterfahrern gestiegen. Innenminister Thomas Strobl (CDU) rief zur schnelleren Meldung von Falschfahrern auf, damit Verkehrsteilnehmer sich auf die Gefahr einstellen können.

„Mann mit Rasenmäher im Fahrbahnbereich“

Mehr als die Hälfte der Warnmeldungen ging auf Gefahren durch Menschen, Tiere und Gegenstände auf der Fahrbahn zurück – darunter Warnungen zu einem Pfauenpaar sowie zu einem Mann mit Rasenmäher im Fahrbahnbereich. Die Zahl der gemeldeten Fahrradfahrer auf Autobahnen ist den Angaben zufolge gesunken. 45 Prozent der Meldungen entfielen auf Verkehrsstörungen wie Stau oder Baustellen.

dpa/lsw