Wolfgang Dietrich
Wolfgang Dietrich, Präsident vom VfB Stuttgart. | Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Stuttgart

VfB-Präsident Dietrich: 0:6 in Augsburg «eine Katastrophe»

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Präsident Wolfgang Dietrich vom VfB Stuttgart hält die Trennung von Trainer Markus Weinzierl nach dem 0:6 beim FC Augsburg für alternativlos. «So frustriert wie gestern bin ich noch nie gewesen in meinen bald drei Jahren als Präsident», sagte Dietrich am Sonntag nach dem ersten Training mit Interimscoach Nico Willig.

«Gestern war eine Katastrophe.» Man habe daher nicht anders als Sportvorstand Thomas Hitzlsperger reagieren können. Hitzlsperger hatte Weinzierl seine Entscheidung noch am Samstagabend mitgeteilt.

Dietrich wollte im Verlauf des Sonntags noch mit der Mannschaft sprechen. Seinen Rücktritt würde der in Fankreisen schwer in der Kritik stehende 70-Jährige aber trotz der akuten Abstiegsgefahr des schwäbischen Fußball-Bundesligisten nicht für die richtige Entscheidung halten. «Ich bin mit 57 Prozent gewählt worden und zweimal entlastet worden. Also die Mitglieder haben doch irgendwo goutiert, dass dieser Weg der richtige ist», sagte Dietrich.

Vom Verbleib in der Liga ist der Clubchef trotz der schwierigen sportlichen Situation überzeugt. «Ich gehe davon aus, wir halten die Liga. Natürlich, ganz klar», betonte er.