Malu Dreyer (SPD)
Malu Dreyer (SPD) spricht bei der Landesvertreterversammlunag der SPD Rheinland-Pfalz. | Foto: Thomas Frey/Archiv

Weitere Schritte hin zu Schienenkonzept für den Oberrhein

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Politiker verschiedener Regionen am Oberrhein haben bei einer Konferenz im pfälzischen Kandel weitere Schritte für ein besseres grenzüberschreitendes Verkehrsnetz eingeleitet. Pläne für neue Bahnverbindungen müssten nun von Gutachtern untersucht werden, um sie bis Dezember 2024 an den Start zu bringen, sagte der Präsident der Oberrheinkonferenz, Werner Schreiner, am Montag in Kandel.

Er hatte bereits vor einiger Zeit als konkrete Projekte den Ausbau der Strecke von Wörth nach Straßburg und die Reaktivierung der historischen Verbindung zwischen Freiburg und Colmar genannt.

«Wir möchten damit den Menschen am Oberrhein neue Mobilitätschancen eröffnen und den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt weiter stärken», sagte Schreiner am Montag. Verbesserungen sollen auch grenzüberschreitende Verbundtarife, gemeinsame Kundeninformationen sowie die Abstimmung von Fahrplänen der Busse und Bahnen bringen. Die Oberrheinkonferenz verbindet Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, die französische Region Grand Est und die Nordwestschweiz.

«Es gibt viele Lücken und noch viel zu tun – sowohl bei der Kundeninformation als auch in der Tarifregelung», sagte Schreiner. Er ist seit 2014 Beauftragter der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) für grenzüberschreitende Zusammenarbeit.