Wildschwein
Bei der Treibjagd blieb ein Widschwein in einem Tor hängen. Hier ein Archivbild. | Foto: Jens Büttner

Tor rausgerissen

Wildschwein flüchtet vor Treibjagd in Wohngebiet: erschossen

Anzeige

Lauffen (dpa/lsw) – Nach einer Treibjagd ist am Samstag in Lauffen im Kreis Heilbronn ein Wildschwein mit dem Kopf in einem Gartentor aus Metallstäben steckengeblieben. Das kräftige Tier riss nach Auskunft der Polizei vom Sonntag daraufhin das Tor aus der Verankerung, um sich zu befreien. Anwohner wurden aus Sicherheitsgründen aufgefordert, in ihre Häuser zu gehen. Vier Menschen gelang es schließlich, gemeinsam die Sau unter dem Tor zu fixieren. Ein Jagdpächter tötete das Tier.

Auch Terassentür beschädigt

Später stellte sich heraus, dass dasselbe Schwein wohl in der Nähe eine Terrassentür beschädigt hatte, bevor es in den Eisenstäben steckengeblieben war. In einer anderen Straße der Stadt wurde eine blutverschmierte Hauswand gemeldet, die offensichtlich auch von einem Wildschwein stammte. Die Fälle zeigen laut Polizei deutlich, wie nahe diese Tiere mittlerweile in bewohnte Gebiete vordringen. Verletzt wurde niemand.