Grippe
Die Grippe verbreitet sich rasant. Verdi verschiebt deshalb Warrstreiks an Kliniken. | Foto: Maurizio Gambarini/Illustration

Influenza-Epidemie

Verdi verschiebt Warnstreiks an Kliniken wegen Grippewelle

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Die Gewerkschaft Verdi verschiebt den für Montag und Dienstag angekündigten Warnstreik an der Uniklinik Heidelberg wegen der aktuell grassierenden Grippe um zehn Tage auf den 22. und 23. März. Grund ist die Influenza-Epidemie, die sich in den vergangenen Tagen im Rhein-Neckar-Raum ebenso wie im Großraum Karlsruhe nochmals deutlich verschärft hat. Zahlreiche Arztpraxen und Kliniken berichten von einem regelrechten Patientenansturm. Bei zahlreiche Unternehmen sind die Krankheitsausfälle extrem hoch.

Überbelegung mit älteren Patienten

Bei der Planung des Warnstreiks sei die jetzige Überbelegung mit insbesondere älteren Patienten noch nicht absehbar gewesen, entschuldigt sich die Gewerkschaft. Verhandlungsführerin Irene Gölz : „Der Warnstreik sollte den Druck auf den Arbeitgeber erhöhen und nicht auf Patienten. Wir gingen und gehen weiterhin in höchstem Maße verantwortungsvoll mit dem Mittel Streik in Kliniken um. Dieses Maß an Verantwortung für ihre eigenen Beschäftigten erwarten wir auch von der anderen Seite“, erklärte Gölz mit Blick auf die weiteren Verhandlungen.