ADAC-Straßenwachtfahrer wie Wolfgang Sommerauer aus Kraichtal waren 2018 deutschlandweit fast vier Millionen Mal im Einsatz. | Foto: Manfred Spitz

Autobatterie häufigste Ursache

Fast 200.000 Pannen: ADAC stellt Statistik 2018 für Baden vor

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Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) hat seine Pannenstatistik für 2018 vorgestellt. In Nord- und Südbaden rückten die „Gelben Engel“ zu insgesamt 199.485 Einsätzen aus, wie die beiden Regionalclubs am Dienstag mitteilte.

Im Vergleich mit 2017 gingen die Pannenhilfen in Nordbaden um 3,2 Prozent zurück. Der Regionalclub vermutet, dass dies mit dem besonders warmen Jahr sowie dem „relativ langen, milden Winter“ zusammenhängt.

Spitzentag des ADAC am 26. Februar

Der Spitzentag in Nordbaden – und in ganz Deutschland – sei der 26. Februar gewesen: Damals habe es 922 Einsätze – im Durchschnitt waren es 359 – gegeben, alleine 242 davon in Karlsruhe. „Es war der erste von insgesamt drei ‚Eistagen‘ im Jahr 2018, an denen das Thermometer auch tagsüber nicht über null Grad anstieg – für so manch schwächelnde Autobatterie das sichere Ende“, wird Thomas Hoffmann, Leiter der ADAC-Pannenhilfe Baden, in der Mitteilung zitiert.

In Südbaden rückte der ADAC am 26. Februar zu 375 Einsätzen aus; im Durchschnitt waren es im vergangenen Jahr 188 Pannen täglich.

Fast vier Millionen Einsätze in Deutschland

In Baden-Württemberg rückten die „Gelben Engel“ insgesamt über eine halbe Million Mal aus (503.563 Einsätze, minus 3,8 Prozent). In ganz Deutschland half der ADAC im vergangenen Jahr bei fast vier Millionen Pannen (3.926.533) und fuhr dabei fast 53 Millionen Kilometer. Die drei häufigsten Ursachen waren:

  1. leere oder defekte Batterien (42 Prozent)
  2. Defekte an Motor, Einspritzung, Zündung oder Sensorik (19 Prozent)
  3. Beschädigungen an Karosserie, Lenkung, Bremsen, Fahrwerk oder Antrieb (14,3 Prozent)
Pannenursachen 2018 | Foto: ADAC