Der ADAC hat seine Bilanz für 2016 vorgestellt. | Foto: Gebert

ADAC zieht Landes-Bilanz 2016

Über eine halbe Million Pannen

Anzeige

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) musste im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg über eine halbe Million Mal bei Pannen helfen. Damit stieg die Zahl im Vergleich zu 2015 um etwa 1,7 Prozent. Das geht aus einer in Karlsruhe veröffentlichten Bilanz hervor.

In Nordbaden rückten die „Gelben Engel“ 2016 fast 136.000 Mal aus, in Südbaden waren es beinahe 71.000 Einsätze. Die häufigsten Pannenursachen stellten defekte oder entladene Batterien dar. Insgesamt fuhr der ADAC in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr fast sieben Millionen Kilometer.

Spitzentag am 18. Januar 2016

Der Tag mit den meisten Einsätzen war sowohl in Nord- als auch in Südbaden der 18. Januar 2016. Allein in Karlsruhe half der ADAC an diesem Montag 254 Mal – eine Abweichung von über 240 Prozent.

Auch die Zahlen des Ambulanzdienstes sind gestiegen. Weltweit betreute der Automobil-Club fast 7.000 Patienten aus Baden-Württemberg und führte rund 1.600 Transporte zurück ins Bundesland durch.

Luftrettungseinsätze in Baden-Württemberg

Stark gestiegen ist nach Angaben des ADAC die Zahl der Luftrettungseinsätze im vergangenen Jahr – um rund 30 Prozent: 2016 flogen die „Gelben Engel“ 2.433 Mal los, 2015 waren es nur 1.871 Einsätze. Die häufigsten Anforderungsgründe sind nach internistischen und neurologischen Notfällen mit rund zehn Prozent Verkehrsunfälle. Jedoch darf auch der in Ulm stationierte Rettungshubschrauber Christoph 22 nach Sonnenuntergang nicht mehr starten.

Bilanz für Deutschland

In Deutschland leistete der ADAC 2016 über vier Millionen Mal Pannenhilfe und fuhr mehr als 57 Millionen Kilometer.

Weitere Informationen in Kürze auf bnn.de.