In der Friseurbranche machte ein Badener eine Erfindung, die bis heute bei Frauen sehr gefragt ist. Foto: Bilderbox

Sommerrätsel 2018 / Teil 8

Was erfand der badische Friseur Karl Ludwig Nessler?

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Man hatte es nicht leicht als Sohn eines Schuhmachers aus Todtnau. Karl Ludwig Nessler musste mitverdienen und Schafe hüten. Dem Schwarzwälder Bub soll bei dieser Arbeit vor allem das Fell der Tiere ins Auge gestochen haben. Die Schafe hatten ja so dauerhaft schöne Locken, während viele Menschenfrauen über glatte Strähnen jammerten. Locken lockten Karl Ludwig Nessler ein Leben lang. Geradlinig verlief auch sein Leben nicht. Er versuchte sich in verschiedenen Berufen und kam viel herum. Dabei führte er allerhand haarige Experimente durch und baute seltsame Apparate.
In Paris fand er die große Liebe: Katharina Laible, die offenbar auch nicht mit Naturlocken gesegnet war. Aber sie war bereit, für seine Versuche den Kopf hinzuhalten. Das brachte ihr versengte Haarsträhnen und Brandblasen ein. Aber schließlich hatte ihr späterer Ehemann den Dreh raus. Im Oktober 1906 ging Nessler, inzwischen unter dem Namen Charles Nestlé ein erfolgreicher Friseur in London, mit seiner wichtigsten Erfindung an die Öffentlichkeit.
Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde Nessler in England als feindlicher Ausländer interniert. In den USA baute er sich ein neues Friseur-Imperium auf. Seine badische Heimat hat er darüber nicht vergessen.
Als in Deutschland die 1923 die Inflation galoppierte, linderte der „Auslands-Todtnauer“ mit vielen harten US-Dollar die Not in seinem Geburtsort. Dort erinnert heute eine Ausstellung an den 1951 gestorbenen Karl Ludwig Nessler – und an seine haarige Erfindung. bo

Welche Erfindung stellte Karl Ludwig Nessler im Jahr 1906 der Öffentlichkeit vor?

Wissen Sie die Lösung? Dann füllen Sie gleich hier unten das Teilnahmeformular aus und sichern Sie sich so Ihre Chance auf den hochwertigen Tagespreis und den Sommer-Hauptpreis.

Einsendeschluss für diesen achten Teil des Sommerrätsels ist an diesem Montag, 6. August 2018, um 16 Uhr. Die Lösung veröffentlichen wir am Dienstag, 7. August. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird veröffentlicht.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Verlagsmitarbeiter sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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Und das ist der Hauptpreis des Tages:

Ein topmodernes Mikrowellengerät

Passend zum heutigen Rätsel verlosen wir eine weitere nützliche Erfindung. Die Mikrowelle wurde zwar nicht von einem Badener erfunden, ist aber dennoch in vielen Haushalten regelmäßig im Einsatz.
Das Mikrowellengerät Whirlpool JT 469 SL, das es heute zu gewinnen gibt, eignet sich für die erste Bude von jungen Studenten ebenso wie für die schicke Einbauküche einer Familie. Der vom Elektrofachgeschäft Mescher Center Karlsruhe gespendete Mikrowellen-Backofen bietet durch seine innovative Technologie die Kochflexibilität eines herkömmlichen Ofens.
Mit der Crisp-Funktion des Geräts in der Farbe Silber lassen sich knusprige Quiches und Pizzen ebenso zubereiten wie leckere Pasteten. Die „Steam“-Funktion sorgt dagegen
auf Knopfdruck für gesunde, leichte und schmackhafte dampfgegarte Mahlzeiten – bei geringem Zeitaufwand.

Rake HORA