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Auch Hackerangriffe im Fokus

Angst vor dem Blackout: Was Energieversorger und Netzbetreiber in der Region gegen Stromausfälle tun

In Karlsruhe hat sich die Ausfallzeit beim Strom in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. Die Stadt im Vergleich aber gut da, meinen die Stadtwerke. Auch die Stromversorger in der Region sehen sich gut gerüstet. Doch die Herausforderungen werden nicht kleiner.

Nach der Explosion im Umspannwerk West: Der Stromausfall vom 30. Januar 2008 legte Karlsruhe im Berufsverkehr lahm. Foto: Joerg Donecker/ Jodo-Foto

Der 30. Januar 2008 dürfte vielen Menschen in Karlsruhe noch in Erinnerung sein. Um 17.35 Uhr erschütterte eine Explosion das Umspannwerk im Rheinhafen. Eine Minute später fiel mitten im Berufsverkehr in der Innenstadt und weiten Teilen des Stadtgebiets der Strom aus – und mit ihm Bahnen und Ampelanlagen.

Tausende steckten in Autos, Straßenbahnen oder gar in Aufzügen fest. 140.000 Haushalte in Karlsruhe waren vom Blackout betroffen. Nach anderthalb Stunden war der Spuk vorbei, der Strom wieder da. Aber die Menschen hatten gespürt, was ein flächendeckender Stromausfall bedeutet.

Ob Marc Elsberg sich davon inspirieren ließ? Im gleichen Jahr jedenfalls beginnt er die Arbeit an seinem Buch „Blackout“. Vier Jahre später ist der Thriller fertig, der die Folgen eines totalen Stromausfalls in Europa nach einem Hackerangriff erschreckend real beschreibt – und zeigt, wie dünn die Decke der Zivilisation werden, wie schnell es zu Plünderungen und Aufständen kommen kann, wenn die Basis fehlt: der Strom.

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