Skip to main content

30.000 Stellen unbesetzt

Ausbildungsmarkt in Baden-Württemberg bricht wegen Corona-Pandemie ein

Auf das duale Ausbildungssystem ist man in Deutschland stolz, in Baden-Württemberg besonders. Doch die Folgen der Corona-Pandemie haben das Erfolgsmodell heftig erwischt. Dabei könnten Bewerber jetzt sogar bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben.

Ebbe auf dem Ausbildungsmarkt: Die Corona-Pandemie hat zu Einbrüchen bei den Azubi-Zahlen geführt. Foto: Wolfram Kastl/dpa

Jugendliche, die im Herbst in ein Abschluss-Schuljahr starten, bekommen dieses Jahr zum Zeugnis ein Flugblatt voller QR-Codes. „Deine Chancen. Deine Erfolgsstory“ steht darauf.

Der Flyer, herausgegeben vom „Ausbildungsbündnis Baden-Württemberg“ enthält Links auf Beratungsstellen und Informationsangebote zu Ausbildungsplätzen.

Der Aufwand von Politik, Arbeitgebern und Gewerkschaften hat einen Grund: Die Corona-Pandemie hat den Ausbildungsmarkt im Land hart getroffen. Wie aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht, die am Montag in Stuttgart vorgestellt wurden, sank die Zahl neu geschlossener Ausbildungsverträge um gut zehn Prozent. Waren 2019 noch 74.079 Verträge unterzeichnet worden, waren es 2020 nur 66.477.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang