Coca-Cola-Warnstreik
Mitarbeiter der Coca-Cola European Partners stehen bei einer Protestaktion an der Coca-Cola-Zentrale in Berlin. | Foto: Paul Zinken

Tarifverhandlungen

Ausgang für Coca-Cola-Mitarbeiter weiter offen

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Berlin (dpa) – Bei den Tarifverhandlungen für rund 8000 Coca-Cola-Mitarbeiter in Deutschland hat sich noch kein Ergebnis abgezeichnet. Die Gespräche dauerten an, wie es von beiden Tarifparteien auf Nachfrage hieß.

Zum Verhandlungsstand zwischen Coca-Cola und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten wurden keine Details genannt. Es handelt sich um die vierte Tarifrunde. Auch der Freitag ist für Gespräche reserviert.

Im Vorfeld hatte es Warnstreiks an Produktionsstandorten gegeben. Die Gewerkschaft hatte zudem damit gedroht, die Gespräche für gescheitert zu erklären, sollte sich die Arbeitgeberseite nicht bewegen.

Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung der Entgelte um 180 Euro im Monat bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von einem Jahr. Die Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH bot 90 Euro monatlich mehr für 2019 und im Jahr darauf noch einmal eine Erhöhung um 80 Euro an.

Coca-Cola European Partners Deutschland ist hierzulande für Abfüllung und Vertrieb der Getränke zuständig. Es gibt nach Firmenangaben 16 Produktionsstandorte, Hauptsitz ist Berlin.