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Trend zur neuen Küche wirkt sich aus

Blanco-Konzern aus Oberderdingen erzielt Rekordumsatz

Raus mit der alten Küche und investiert in eine neue: Das sagten sich 2020 weltweit viele Menschen. Blanco aus Oberderdingen hat mit seinen Spülen, Armaturen und Abfalltrennsystemen deshalb mehr Umsatz erzielt. Das Unternehmen investiert kräftig.

Erfolgreich im Krisenjahr: Die weltweit agierende Blanco-Gruppe aus Oberderdingen - das Foto zeigt Granitspülen-Fertigung in Sinsheim - hat im vergangenen Jahr mehr Umsatz erzielt. Foto: Blanco

Der in 100 Ländern präsentierte Blanco-Konzern aus Oberderdingen ist gut durchs Corona-Jahr 2020 gekommen. Im ersten Halbjahr brach der Umsatz zwar massiv ein - doch es erfolgte eine rasante Aufholjagd. Letztlich erlöste das Unternehmen mit seinen Spülen, Armaturen und Abfalltrennsystemen einen Rekordumsatz in Höhe von 408 Millionen Euro. Das entspricht einem Wachstum von 3,1 Prozent.

Vor einem guten Jahr hatte Blanco-Chef Frank Gfrörer noch mit einem deutlichen Umsatzeinbruch von bis zu 25 Prozent gerechnet.

Vor allem aus dem Heimatmarkt bekam der Premiumanbieter einen Wachstumsschub, wie es bei der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch in Oberderdingen hieß: Im Inland wurde 151 Millionen Euro erlöst. Das ist ein Plus von 6,7 Prozent.

Eine Herausforderung für das Unternehmen sind aber nach wie vor Lieferrückstände - die Kunden verlangen also nach mehr Ware, als die Oberderdingen aus ihren Werken liefern können.

Spülen aus Oberderdingen für die Welt

Blanco bietet als Nummer zwei weltweit Spülen aus mehreren Materialien an - aus Edelstahl, Keramik und Granit („Silgranit“). Bei Silgranit-Spülen sind die Oberderdinger Weltmarktführer. Sie sind nach Unternehmensangaben der Wachstumsmotor. Daher erweitere man die Werke in Tschechien und Toronto. Zudem wolle man den Ausstoß in Sinsheim erhöhen.

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