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Tübinger Biotechunternehmen

Curevac steigert Umsatz: Verlust legt ebenfalls deutlich zu

Der Corona-Impfstoff des Tübinger Unternehmens galt einst als großes Versprechen zur Eindämmung der Pandemie, konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen. Nun legt Curevac neue Geschäftszahlen vor.

Das Logo des Biotech-Unternehmen Curevac.
Das Logo des Biotechunternehmens Curevac. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Das Biotechunternehmen Curevac hat im dritten Quartal bei kräftig gestiegenen Umsätzen den Verlust deutlich ausgeweitet. Der Erlös sei zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 463 Prozent auf 29,3 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend in Tübingen mit. Das Umsatzplus der ersten neun Monate liegt immerhin noch bei 44 Prozent. Der Anstieg sei jeweils hauptsächlich auf höhere Umsätze aus den Kooperationen mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline zurückzuführen, hieß es zur Begründung.

Betriebsverlust fällt über 100 Millionen Euro höher aus

Allerdings wuchs auch das Ergebnisminus im abgelaufenen Jahresviertel deutlich. Der Betriebsverlust legte von 36,7 Millionen Euro auf 143,1 Millionen Euro zu. Der Hauptgrund seien höhere Forschungs- und Entwicklungskosten für CVnCoV, den Covid-19-Impfstoffkandidaten der ersten Generation, gewesen.

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