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Branchenprimus schreibt schwarze Zahlen

Der dm-Konzern hübscht seinen Online-Shop auf

Theater, Kinos und Restaurants sind zu – wer schmeißt sich dann schon in Schale und greift bei Kosmetika zu? Auch deshalb bekommt der Karlsruher dm-Konzern die Corona-Krise zu spüren. Immerhin floriert dessen Online-Shop.

Handlungsbedarf in der dm-Zentrale: Die Corona-Pandemie führte für den Branchenprimus zu neuen Herausforderungen. Insgesamt hat der Konzern mit seinen über 62.600 Mitarbeitern die Krise aber gut gemeistert. Foto: Uli Deck / artis

Mit dem Verkauf von Toilettenpapier wird man nicht reich. Davon hat der Karlsruher Drogeriemarktkonzern dm im Corona-Jahr zwar riesige Mengen abgesetzt. Auf der anderen Seite trugen die Kundinnen aber weniger Rouge oder Lippenstifte an die Kassen – und bei der sogenannten dekorativen Kosmetik ist die Marge ungleich größer.

„Einen Lippenstift zu tragen, wenn man gleichzeitig einen Mund-und-Nasenschutz aufhat, macht wenig Sinn“, räumt dm-Chef Christoph Werner ein. Wer sich nicht fürs Theater oder Kino ausgehfein machen kann, weil die geschlossen sind, kauft generell weniger Schminke. Werner: „Die Einkaufsgewohnheiten haben sich geändert.“ Da ist es keineswegs selbstverständlich, dass der Branchenprimus aus Karlsruhe trotz hoher Investitionen schwarze Zahlen geschrieben hat – nähere Angaben dazu macht der dm-Chef wie üblich nicht.

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