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Fusionen zum Trotz

Der Dorfladen unter den Geldinstituten: In Altschweier ist Badens kleinste Bank

Die Zeiten, als jedes Dorf seine eigene Bank hatte, sind längst vorbei. Denn die Genossenschaften tun sich zu immer größeren Einheiten zusammen. Nur nicht in Altschweier. Dort trotzt die Raiffeisenbank dem Fusionsdruck erfolgreich.

Setzen auf Eigenständigkeit: Genossenschaftsinstitute wie die Raiffeisenbanken gehören keinem Konzern an. Foto: Peter Kneffel/dpa

Der Versuch, eine Landkarte der Genossenschaftsbanken in Baden zu zeichnen, ist zum Scheitern verurteilt. Denn anders als bei den Sparkassen, die meist in kommunaler Trägerschaft sind und daher ein klar abgegrenztes Geschäftsgebiet haben, lässt sich das bei den Volks- und Raiffeisenbanken (VR) nicht eindeutig bestimmen. Zum Teil überlappen sich die Gebiete der einzelnen Institute, oft sind sie sie nicht einmal genau definiert.

„Das Prinzip der Genossenschaftsbanken ist deren Eigenständigkeit. Die Mitglieder vor Ort entscheiden. Es gibt keine Zentrale, die von oben her steuert“, erklärt Thomas Hagenbucher, Sprecher des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands.

So kommt es auch, dass die VR-Banken zwar unter einem einheitlichen Logo auftreten, die Banken dahinter aber höchst unterschiedlich sind – vor allem was deren Größe angeht. Und da ist noch viel Bewegung drin. Eine neue Fusionswelle baut sich gerade auf.

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