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Testkit für Blutprobe

dm verkauft Corona-Antikörpertest – Landesregierung prüft Verstoß gegen Medizinprodukterecht

Die Drogeriemarkt-Kette dm bietet in ihrem Onlineshop einen Antikörpertest an, der nachweisen soll, ob jemand eine Coronavirus-Infektion hatte. Doch dürfen solche Tests an medizinische Laien verkauft werden? Das baden-württembergische Sozialministerium prüft den Fall.

Die Drogeriemarktkette dm bietet in ihrem Onlineshop einen Antikörper-Test gegen das Coronavirus an. Ob sie das darf, ist rechtlich umstritten. Foto: Screenshot dm-drogerie markt

Mit diesem neuen Produkt hat der Karlsruher Drogeriemarkt-Filialist für Aufsehen gesorgt: Seit gut einer Woche verkauft dm einen „ cerascreen aus Schwerin. Bei dm gibt es den Test bisher nur im Onlineshop, für 59,90 Euro. Kunden bekommen ein Testkit geliefert, mit dem sie sich selbst etwas Blut abnehmen und in ein Labor schicken können. Dann erhalten sie das Testergebnis, das einen Hinweis geben soll, ob sie bereits eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben.

Wie sinnvoll und aussagekräftig solche Tests sind, ist medizinisch umstritten. Einige Arztpraxen bieten sie als Selbstzahlerleistung an, andere lehnen dies ab. Bei dem Produkt, das dm vertreibt, kommt eine rechtliche Streitfrage hinzu: Dürfen solche Tests zur Selbstanwendung überhaupt an Laien verkauft werden?

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