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Eilantrag gegen Lockdown

Fitnessstudio-Betreiberin aus Mittelbaden zieht gegen Corona-Verordnung vor Gericht

Betroffene des November-Lockdowns wehren sich mit juristischen Mitteln gegen die Zwangsschließung. Rund 30 Eilanträge sind dazu am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg eingegangen. Einer davon stammt von der Betreiberin eines Fitnessstudios in Mittelbaden.

Training fällt aus: Fitnesscenter müssen seit Montag geschlossen bleiben. Eine Studiobetreiberin aus Mittelbaden will sich das nicht gefallen lassen und zieht gegen den Corona-Lockdown vor Gericht. Foto: Franziska Gabbert/dpa

Ihre Angestellten hat sie in Kurzarbeit geschickt und ihren Kunden erklärt, dass das Training erst mal abgesagt ist. Seit Montag liegt das Fitnessstudio einer mittelbadischen Unternehmerin im Dornröschenschlaf. Die verschärfte Corona-Verordnung der Landesregierung zwingt sie dazu. Doch gefallen lassen will sie sich das nicht.

„Wir haben alles gemacht, was möglich ist: bestimmte Geräte gesperrt, die Laufwege getrennt, unsere Hygiene-Maßnahmen nochmal verbessert“, sagt die Inhaberin des Studios. „Trotzdem müssen wir nun schließen. Das ist nicht richtig.“

Sie hat deshalb einen Eilantrag beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg gestellt und will damit erreichen, dass das zunächst bis Ende November geltende Betriebsverbot außer Kraft gesetzt wird.

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