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Kaum Weihnachtsmärkte

Glühwein-Nation Deutschland: Wie sich Produzenten durch die Corona-Krise retten

Weihnachtsmärkte gibt es im Corona-Jahr so gut wie keine. Glühwein-Produzenten versuchen, ihr Heißgetränk nun verstärkt im Lebensmitteleinzelhandel abzusetzen. Es lassen sich zwei Trends erkennen.

Etwas Warmes braucht der Mensch: Glühwein ist in der kalten Jahreszeit beliebt - nur wie viel von dem Heißgetränk wird dieses Jahr verkauft, wenn kaum ein Weihnachtsmarkt stattfindet? Foto: Karl-Josef Hildenbrand /dpa

Normalerweise lassen es die Deutschen in dieser Jahreszeit wieder glühen auf den Weihnachtsmärkten. Normal ist dieses Jahr aber nun mal nicht. Laut Handelsverband Deutschland fallen 80 Prozent der Weihnachtsmärkte wegen der Corona-Pandemie aus; weitere 13 Prozent stehen auf der Kippe. Werden die Hersteller da weniger von dem alkoholischen Heißgetränk los oder wird daheim umso mehr davon getrunken?

Bei der Weinmanufaktur Gengenbach-Offenburg eG ändert sich das Glühwein-Geschäft dieses Mal radikal. „Der Ausfall der Weihnachtsmärkte hat erhebliche Auswirkungen auf unseren Glühweinabsatz“, sagt Geschäftsführer Christian Gehring. Neben den Weihnachtsmärkten habe die Genossenschaft in den vergangenen Jahren auch erhebliche Mengen in der Gastronomie und auf Veranstaltungen wie Martinimärkten abgesetzt. Auch dort dampft aktuell kein Glühwein – Totalausfall.

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