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Wertvolles Salz bringt neue Arbeitsplätze

Großes Lithium-Vorkommen im Rheingraben: Karlsruher Unternehmen will einen Schatz heben

Viele Autokonzerne setzen mittelfristig voll aufs E-Auto. In Deutschland entstehen zahlreiche Batteriefabriken. Die brauchen Lithium – bislang ist die Importabhängigkeit groß. Die Karlsruher Vulcan-Gruppe will diese beenden: mit „sauberem Lithium“, wie es massenweise im Thermalwasser der Oberrheinischen Tiefebene vorkommt.

Bolivien oder doch Baden: Der Salar de Uyuni in Bolivien bietet das weltgrößte Lithiumvorkommen. Doch in der Oberrheinischen Tiefebene lagert das größte Lithium-Vorkommen innerhalb der EU. Die Karlsruher Vulcan-Gruppe will diesen Schatz heben. Foto: Sergio Goya/dpa/ef Foto: Foto: Sergio Goya / dpa

Lithium ist begehrt. Kabellose Mini-Kopfhörer, Smartphones, Notebooks, E-Autos, Energiespeicher – sie wären ohne Lithium nutzlos. Bei dem Rohstoff denkt der Laie ans Lithium-Dreieck Chile, Bolivien und Argentinien oder an Australien. Doch auch der Oberrheingraben ist rohstoffreich – früher wurde dort Gold gewaschen, in der Südpfalz wird heute noch Erdöl gefördert. Und Lithium, dieses kostbare Metall?

Es steckt in der Region zu Zehntausenden von Tonnen im tiefen Thermalwasser, sagt Horst Kreuter im Gespräch mit dieser Zeitung. „Der Oberrheingraben ist die größte Lithiumlagerstätte Europas und eine der größten der Welt“, fügt er hinzu.

Der Geologe möchte diesen Schatz mit seiner Vulcan Energie-Gruppe heben. Mit weltweiten Investoren läuft eine große Wette – wird sie gewonnen, dann schafft die derzeit 50-köpfige Karlsruher Unternehmensgruppe zahlreiche neue Arbeitsplätze in einer Region, in der Automobilkonzerne und deren Zulieferer enorm unter Druck sind.

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