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Intergeo läuft digital im Corona-Jahr

Intergeo: Karlsruher Schaltzentrale für die Weltleitmesse

Not macht erfinderisch und kreativ: Im Corona-Jahr konnte die Intergeo nicht wie geplant in den Berliner Messehallen unter dem Funkturm über die Bühne gehen. Doch Christoph Hinte wollte die Weltleitmesse für Geodäsie nicht ausfallen lassen. Mit Partnern hat er in kürzester Zeit eine Digitalversion geschaffen. Karlsruhe ist dabei für Teilnehmer aus aller Welt die Schaltzentrale. Nebenbei werden auch Künstler aus der Region in Brasilien und China bekannt.

Kameraaufnahmen auch von der Luft aus: Denise Wenzel moderiert Intergeo TV. Vom Karlsruher Aufnahmestudio wird an die Teilnehmer der Weltleitmesse gesendet –bis nach Brasilien und China. Foto: Jörg Donecker

Vergangene Woche wurde im „Crystal Ballroom“ noch für die TV-Sendung „Shopping Queen“ aufgezeichnet. Sängerin Aura Dione und Trompeter Till Brönner haben auch schon in dem Studio im Karlsruher Stadtteil Neureut geprobt. Aktuell ist dort die Welt zu Gast – virtuell: Karlsruhe ist die Drehscheibe für die Intergeo. Die Weltleitmesse für Geodäsie war eigentlich in den Berliner Messehallen vorgesehen. Corona machte den Plänen des Karlsruher Messeveranstalters Hinte aber einen Strich durch die Rechnung.

Christoph Hinte sitzt in einem Nebenraum des Aufnahmestudios an seinem Notebook. „Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht“, sagt er. Vor sich hat er Balkendiagramme: An diesem Dienstagmorgen besuchen besonders viele Gäste aus China, Europa, Russland und Brasilien die Intergeo. „12.850 Tickets sind aktuell registriert, zum gleichen Zeitpunkt der Live-Messe vor einem Jahr in Stuttgart waren es 14.140“, sagt Hinte. Wegen der hohen Anlaufkosten für die Digital-Versionen rechneten sich die Intergeo, ebenso wie die „Hinte-Messe Arbeitsschutz“ aktuell zwar nicht. „Wir mussten aber am Markt bleiben“, sagt Hinte. „Sonst wären wir weggewesen.“

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