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Gesundheitsminister reagiert auf Kritik

Jens Spahn will Apotheken weniger pro FFP2-Maske zahlen – Discounter verkaufen sie zu Centbeträgen

Sechs Euro hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Apothekern versprochen – für jede FFP2-Maske, die sie an Risikopatienten abgeben. Nach massiver Kritik rudert Spahn nun zurück.

Immer Ärger mit der Maske: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat den Apothekern großzügige Honorare für die Verteilung von FFP2-Masken versprochen. Doch jetzt rudert er zurück. Foto: Fabian Sommer/dpa

Bei Atemschutzmasken hat Jens Spahn einfach kein gutes Händchen. Vor Gericht streitet sich der Bundesgesundheitsminister mit etlichen Lieferanten, deren FFP2-Masken er wegen angeblicher Qualitätsmängel nicht bezahlen will. Nun kommt noch der nächste Masken-Ärger dazu. Diesmal legt sich der CDU-Politiker mit Apothekern an.

Sechs Euro hat der Gesundheitsministern den Apothekern versprochen, die FFP2-Masken gegen Berechtigungsscheine an Risikopatienten herausgeben. Sie bekommen diese Masken nicht von der Regierung geliefert, sondern sollen sie selbst auf dem freien Markt beschaffen.

Spahns hoher Stückpreis sollte offenbar ein Anreiz sein, die begehrte Ware auch wirklich bereitzuhalten – und zwar so lange, bis Bundesdruckerei und Krankenkassen es geschafft haben, alle Gutscheine zu verschicken.

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