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Karlsruher Jurist beim Audi-Prozess dabei

Kachelmann, Topas und Audi: Der Karlsruher Jurist Klaus Schroth ist deutschlandweit bekannt

Das Wort Starverteidiger hört er nicht gerne. Dabei hat er Spione wie „Topas“ verteidigt, den TV-Wetter-Moderator Jörg Kachelmann, und im aktuellen Audi-Prozess ist er auch mit dabei. Der Karlsruher Klaus Schroth ist aber auch ein kultur- und sportbegeisterter Mann.

Ein Leben für die Juristerei: Klaus Schroth in seiner Karlsruher Kanzlei. Derzeit ist er häufig beim Audi-Prozess in München. 180 Verhandlungstage sind angesetzt. Foto: Jörg Donecker

Klaus Schroth fährt Mercedes. Seit Jahrzehnten. Hätte er sich als Audi-Fahrer nicht über den Diesel-Skandal geärgert? Der Rechtsanwalt winkt resolut ab. Das sei nicht in Ordnung gewesen. „Aber selbst der Dieselmotor, den die gemacht haben, war 40 Prozent sauberer, als die Diesel-Generation davor.“ Und die aktuelle Motorengeneration sei tatsächlich ein Clean-Diesel. Sein Mandant, sagt Schroth, habe den mit entwickelt.

Schroths Mandant heißt Giovanni P. Der Ingenieur ist im Münchner Mammut-Prozess geständig, verweist aber auf seine Rolle als untergeordneter Befehlsempfänger. Sein Ex-Chef Wolfgang Hatz sagt, er habe keinen Schummel-Diesel gebilligt. Ex-Audi-Boss Rupert Stadler sieht sich ohnehin fehl am Platz bei diesem Verfahren, das im Volksmund schlicht „der Stadler-Prozess“ oder „Audi-Prozess“ genannt wird.

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