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dm legt Bilanz vor

Karlsruher dm-Konzern steigert Umsatz in einem herausfordernden Geschäftsjahr

Hamsterkäufe bei den Kunden, das Gros der Mitte im Homeoffice. Hinter dm-Chef Christoph Werner liegt ein herausforderndes Geschäftsjahr, das am 30. September endete. Jetzt zog er Bilanz.

Herausforderndes Geschäftsjahr: Der Karlsruher Drogeriemarktfilialist dm legte jetzt die Zahlen vor. Foto: Uli Deck / dpa

Weniger Kunden in den stationären Geschäften – und dennoch mehr Umsatz: Der Drogeriemarkt-Konzern dm hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/2020 (30. September) 11,52 Milliarden Euro erlöst. Das sind in den 13. Ländern, in denen die Karlsruher aktiv sind, 2,9 Prozent mehr. Das teilte dm-Chef Christoph Werner am Donnerstag bei der Bilanz-Pressekonferenz in Karlsruhe mit.

„Wir sind recht stabil durch die Corona-Krise gekommen“, so Werner.

Umsatz im Online-Shop verdoppelte sich

In Deutschland setzte dm 8,54 Milliarden Euro um, was einem Plus von 2,1 Prozent entspricht. Da dm die Senkung der Mehrwertsteuer an die Kunden direkt weitergegeben hat, beträgt rechnerisch der prozentuale Zuwachs rund 3 Prozent.

dmBio bietet eine große Auswahl an Lebensmitteln in Bio-Qualität. Foto: Marco Riebler/dm

Allerdings ist auch das etwas weniger als in den Vorjahren. Der deutsche Markt gilt als gesättigt, der Konkurrenzkampf ist groß. Werner sprach von „einer guten Leistung angesichts der Herausforderungen, die wir gehabt haben“.

Vor allem im Frühjahr waren dm-Geschäfte in Shopping-Malls, in Fußgängerzonen und an Bahnhöfen wegen des allgemeinen Lockdowns weniger frequentiert. Dafür war der Online-Shop des Branchenführers mit täglich durchschnittlich über einer halben Million Besuchern in diesem Geschäftsjahr umso gefragter. Nach Werners Angaben hat sich dort der Umsatz verdoppelt. Konkrete Angaben zum Konzernüberschuss macht dm generell nicht. Man habe aber schwarze Zahlen geschrieben.

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