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Büro in der Wohnung

Kommt eine Homeoffice-Pflicht? Das sagen Unternehmer und Gewerkschafter aus der Region

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wollen SPD-Politiker mehr Heimarbeit durchsetzen. Doch ihr Vorstoß stößt auch bei Arbeitnehmern auf Kritik. Denn nicht jeder kann oder will das Büro gegen die eigene Wohnung tauschen.

Ein Frau arbeitet im Homeoffice. Die Unternehmen spüren zunehmend Druck, mehr Arbeit von zu Hause möglich zu machen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Mit Laptop und Handy am Küchentisch, zwischen Kinderbetreuung und Business-Meeting per Video-Chat: So sieht für einige Büroangestellte der neue Arbeitsalltag in Corona-Zeiten aus. Manchen Politikern sind die Betriebe aber immer noch zu voll. Vor allem aus der SPD kommen Forderungen, es nicht bei Bitten und Empfehlungen zu belassen.

Besonders deutlich wurde Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. „Ich halte es durchaus für geboten, eine Pflicht zum Homeoffice seitens des Bundes im Verordnungswege zu regeln“, erklärte er in einem Interview mit der SPD-Parteizeitung „Vorwärts“ vor der an diesem Dienstag anstehenden Bund-Länder-Runde zur Corona-Politik. „Die Arbeitgeber müssten dann darlegen, warum welche Bereiche definitiv nicht ins Homeoffice gehen können.“

Gegenwind aus dem Südwesten – auch von Gewerkschaften

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