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Finanzdienstleister aus Baden-Baden

Kritische Bewertung und wichtige Personalie: Grenke-Aktie stürzt erneut stark ab

Die Grenke AG aus Baden-Baden erlebt das zweite Börsen-Beben innerhalb weniger Monate. Dieses Mal sorgen der Abgang eines Topmanagers und eine kritische Bewertung für Unruhe bei den Anlegern.

Der Baden-Badener Finanzdienstleister Grenke hatte sich nach einer Shortseller-Attacke vom Herbst 2020 gerade erholt und musste nun erneut einen Einbruch an der Börse hinnehmen. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild

Unternehmen, die Papiere an der Börse handeln, müssen Anleger frühzeitig über wichtige Ereignisse informieren. Alles, was den Kurs erheblich verändern kann, soll transparent gemacht werden.

So möchte es die Marktmissbrauchsverordnung. Beim Baden-Badener Finanzdienstleister Grenke war am Montagmittag der Zeitpunkt für eine solche Ad-hoc-Mitteilung gekommen: „Mark Kindermann scheidet aus dem Vorstand der Grenke AG aus.“

Wie berichtenswert die Personalie war, zeigte sich schon in den Stunden darauf: Die Aktie brach zeitweise um bis zu 37 Prozent ein. Mit Kindermann verliert Grenke einen Top-Manager. Nach seinem Einstieg 1990 war er zehn Jahre später in den Vorstand aufgestiegen und dort zuletzt für das operative Geschäft zuständig.

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