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Telekommunikation

Langsames Internet wegen Corona? Netzbetreiber spüren Anstieg des Datenverkehrs

Videokonferenzen und Film-Streaming: Im Corona-Lockdown sind die Datennetze gefordert wie nie. Internet-Anbieter behaupten, die Kapazität reiche aus. Doch deren Kunden berichten immer wieder über Störungen und viel zu langsame Verbindungen.  

Mehr Verkehr auf der Datenautobahn: Homeoffice und Homeschooling haben die Netzauslastung anschwellen lassen. Kunden klagen immer wieder über abbrechende oder zu langsame Verbindungen. Foto: Matthias Balk/dpa

Im Kinderzimmer läuft der Online-Unterricht, im Esszimmer eine Videobesprechung mit Chef und Kollegen und im Wohnzimmer vertreibt sich der Jüngste mit gestreamten Zeichentrickfilmen die Zeit. Die Datenmenge, die über häusliche Internetanschlüsse transportiert werden muss, ist während des Corona-Lockdowns enorm gestiegen.

Die Netzbetreiber beteuern zwar, dass die Kapazitäten ausreichen und noch lange nicht erschöpft seien. Allerdings häufen sich Beschwerden über abgebrochene Verbindungen und verminderte Übertragungsgeschwindigkeiten. Hinzu kommt, dass es in ländlichen Gebieten immer noch Ortschaften gibt, in denen die Internetverbindungen generell viel zu langsam für Videoübertragungen sind. Beim Ausbau des Breitbandnetzes hat Baden-Württemberg noch einiges zu tun.

Das Telekommunikationsunternehmen Vodafone, das den Kabelnetzbetreiber Unitymedia (Kabel BW) übernommen hat, sagt, seine Netze seien grundsätzlich sehr stabil. „Einen Netzausfall wegen Überlastung in Corona-Zeiten gab es in den deutschen Vodafone-Netzen noch nie.“ Einzelne Störungen könnten ganz unterschiedliche Gründe haben und müssten individuell analysiert werden.

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