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Nutzfahrzeuge

MAN will verstärkt auf Wasserstoff und E-Antriebe setzen

Nicht nur Kleinwagen und andere Pkw müssen für die Verkehrswende umweltfreundlich betrieben werden. MAN will nun Lkw-Prototypen mit Wasserstoff auf die Straße schicken.

MAN will verstärkt auf alternative Antriebe setzen. Foto: Peter Steffen/dpa

Der Nutzfahrzeughersteller MAN will künftig verstärkt auf Elektroantriebe und Wasserstoff als Brennstoff setzen.

So will das Unternehmen den Fokus beispielsweise bei Bussen im öffentlichen Personennahverkehr auf batteriegetriebene Elektrofahrzeuge legen, wie MAN am Rande eines Besuches von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in Nürnberg mitteilte. Für Lastwagen auf der Langstrecke sollen vom nächsten Jahr an die ersten Prototypen mit Wasserstoffantrieben auf die Straße kommen.

„Bayern soll führender Standort für Wasserstofftechnologie werden“, schrieb Söder nach dem Besuch auf Twitter. Der Freistaat arbeite mit MAN bei der Entwicklung von Lkw-Wasserstoffmotoren in Nürnberg zusammen. Man zünde jetzt einen „Forschungsturbo für grüne Technologien“, schrieb Söder.

MAN wolle bei den Entwicklungsschritten eng mit bayerischen Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. Im Rahmen einer so genannten Bayernflotte möchte das Unternehmen gemeinsam mit bayerischen Infrastrukturbetreibern sowie Speditionspartnern Wasserstoff für den Einsatz im Straßengüterfernverkehr erproben.

MAN war zuletzt mit der Ankündigung in die Schlagzeilen geraten, sich von bis zu 9500 Mitarbeitern trennen zu wollen.

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