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Pest und Corona

Schweinestau und Ferkeldruck: China bringt Badens Bauern ans Limit

Auf dem Schweinemarkt ist die Hölle los. Nicht mit Pest und Cholera, aber immerhin mit Schweinepest und Corona haben die Bauern zu kämpfen. Doch Badens Bauern haben gegenüber ihren Kollegen im Rest der Republik einen Vorteil. Ihre Schwäche ist ihre Stärke.

Zu viele Schweine: China will wegen der Schweinepest kein deutsches Fleisch mehr. Das schickt die Preise in den Keller und sorgt für Stau im Stall. Foto: Friso Gentsch picture alliance/dpa

Wer sein Geld mit Schweinen verdient, ist Kummer gewöhnt. Doch was derzeit auf dem Fleischmarkt los ist, bringt den coolsten Schweinemäster ins Schwitzen. „Ich habe echt Bammel, dass das nicht gut ausgeht“, sagt Dietmar Scheurer, Berater des Erzeugerrings Ortenau.

Scheurer betreut die wenigen Schweinehalter, die es entlang der badischen Rheinschiene noch gibt. Und für die sieht es derzeit nicht gut aus.

„Als die Schweinepest nach China kam, sind bei uns die Ferkelpreise explodiert. In China wurden millionenfach Schweine gekeult und sie brauchten dringend Schweinefleisch von uns. Jetzt haben wir zwei Hotspots der Krankheit in Brandenburg, China kauft nicht mehr bei uns und die Fleischpreise stürzen in den Keller.“

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