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Proteste um Erzeugerpreise

Trotz Verhandlungen mit Aldi und Co: Bei den Bauern kocht die Wut

Die Bauern stehen mit dem Rücken zur Wand. Mit Blockaden der Zentrallager haben sie die Handelskonzerne an den Verhandlungstisch gezwungen. Doch wirklich viel haben Aldi und Co nicht zugesagt. Reicht das, um die Landwirte ruhig zu halten?

Traktoren stoppen Laster: Blockaden sind ein wirksames Mittel im Protest der Bauern gegen die Preispolitik der Handelskonzerne. Foto: Hauke-Christian Dittrich picture alliance/dpa

Es ist eine heikle Situation, so kurz vor Weihnachten und mitten im Lockdown. Mit ihren Blockaden der Zentrallager der Einzelhandels-Riesen haben die Landwirte eine mächtige Waffe im Kampf um höhere Erzeugerpreise gefunden.

Mit ihren schweren Traktoren haben sie die „Großen Vier“, also Edeka, Rewe, Aldi und Lidl, an den Verhandlungstisch gezwungen. Doch viel mehr als ein Versprechen auf weitere Gespräche ist zunächst nicht dabei herausgekommen. Ihre Vertreter haben sich darauf eingelassen. Aber auf den Höfen kocht die Wut.

„Lebensmittel sind ja das einzige, was die Menschen noch kaufen können. Wir wollen jetzt nicht schuld sein, dass es auch hier noch zur Verknappung kommt“, sagt Christian Coenen, Landwirt aus Philippsburg und Sprecher der Bauern-Organisation „Land schafft Verbindung“ (LsV).

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