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Der Einzelhandel hat es auf dem flachen Land nicht einfach

Wie der Einzelhandel auf dem Land Chancen nutzt – ein Beispiel aus Malsch

Vor wenigen Jahrzehnten gab es in Malsch noch eine Vielfalt an Geschäften, mittlerweile sind sogar Dorfbäcker zur Rarität geworden. Dennoch zeigen Macher-Naturen, wie der Einzelhandel auch dort bestehen kann.

Einer der Macher in Malsch: Wolfgang Elsässer, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Malsch, betreibt in der 14.700-Einwohner-Gemeinde gleich drei benachbarte Modegeschäfte. Er wünscht sich ein Schuhfachgeschäft als Frequenzbringer für die Einkaufsstraße. Foto: Rake Hora

Bei Konrad Kunz sieht’s aus wie in einem Kolonialwarengeschäft: Schrauben oder Dübel holt der Kaufmann aus Eichenschubläden und verkauft sie einzeln. An der Decke baumeln Klobürsten, Mückenklatschen und Farbrollen an Haken. Bandstahl, Gartengeräte, Silikon, Entsafter, Racletteschaber, Porzellanteller – Hausfrauen und Heimwerker bekommen so gut wie alles in dem Malscher Traditionsgschäft, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1931 zurückgehen. Noch heute sprechen viele Malscher „vom Emil Kunz“ – Konrads (58) Großvater.

Wie viele Artikel er auf Lager hat? „Oh je“, seufzt Konrad Kunz. „Es werden schon 20.000, 30.000 sein.“ Er und sein Sohn Alexander (23) wissen, was sie im Sortiment haben und was wo steht. „Das haben wir im Kopf.“

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