Skip to main content

Corona-Effekt im Supermarkt

Wie die Corona-Krise das Einkaufsverhalten der Menschen verändert

Kaugummis, Lutscher, Bonbons - nicht ohne Grund werden sie auch in den Kassenzonen angeboten. Dort haben die Kunden normalerweise Zeit, sich umzuschauen - und greifen häufig spontan zu. Doch was ist schon normal in Corona-Zeiten...

Noch lange nicht voll: Der Lebensmitteleinzelhandel setzt auch auf Spontankäufe - denn viele Kunden kommen ohne Einkaufszettel ins Geschäft. Auch hier hat Corona Einkaufsgewohnheiten verändert. Foto: Jens Büttner / dpa

Hauptsache schnell weg: Die Corona-Krise hat Einkaufsgewohnheiten verändert. Mit der Maske im Gesicht und einem möglichen Infektionsrisiko im Nacken bummelt der Kunde ungern durch den Supermarkt. Vor der Kasse muss er den Mindestabstand einhalten. Ergo packt der Shopper zügig ein und zieht weiter.

Kaugummis, Lutscher, Bonbons, die klassischen Impulsartikel in der Kassenzone, bleiben da viel eher liegen, als in der Vor-Corona-Zeit. Das stellen Marktforscher fest. Das Thema treibt Lebensmittelhersteller und Lebensmitteleinzelhandelskonzerne mehr oder weniger stark um. Fachzeitschriften wie die „LP“ haben darüber berichtet. Mars Wrigley hatte deswegen intern sogar eine Krisengruppe aufgestellt.

Der Handel lebt auch von Impulskäufen. Wenn jeder Kunde rein rational einen Einkaufszettel abarbeiten würde, käme deutlich weniger Umsatz in die Kasse. Mit echten oder vermeintlichen Sonderangeboten („Nimm 2, zahl 1“), Duft- und Lichtmarketing sowie anderen Tricks versuchen die Verkaufsstrategen, die Kunden für möglichst viele spontane (Zusatz-)Einkäufe zu gewinnen.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang