Skip to main content

Reduzierung des Feinstaubs

Zahlreiche alte Kaminöfen dürfen im neuen Jahr ohne Nachrüstung nicht mehr genutzt werden

Stilllegen, nachrüsten oder ersetzen – zahlreiche Eigentümer von alten Kaminöfen stehen vor dieser Wahl. Der Gesetzgeber will, dass der Feinstaub reduziert wird. Klingelt der Schornsteinfeger da extra?

Wohlige Wärme: Viele Besitzer von Kaminöfen müssen diese bis zum Jahresende stilllegen, nachrüsten oder ersetzen. Foto: Stephan Jansen / dpa

Ende des Jahres geht in vielen Kaminöfen das Feuer endgültig aus. „Rund zwei Millionen alte Holzfeuerungen müssen bis Ende 2020 stillgelegt, nachgerüstet oder ausgetauscht werden“, teilt Robert Hild vom Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI/Frankfurt) mit. Der Grund: Die Öfen spenden zwar wohlige Wärme, schicken aber auch Feinstaub durch den Kamin.

Betroffen sind Öfen, die zwischen 1985 und 1994 eingebaut wurden, so die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. „Der Klassiker ist der freistehende Schwedenofen“, sagt Birgitt Groh von der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK). Doch keine Regel ohne Ausnahmen: Kochherde, offene Kamine und handwerklich errichtete Grundöfen dürfen weiter betrieben werden.

Hektik unter den Hauseigentümern sieht Georg Niedermaier von der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe nicht. „Die Kunden wurden schon die Jahre vorher immer wieder informiert.“ Viele hätten sich für einen Austausch entschieden – auch, weil die neuen Geräte einen besseren Wirkungsgrad haben.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang