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Dementi zu Rückzugsgerücht

Abellio schmiedet für Pforzheim und den Enzkreis neue Reisepläne

Der niederländische Nahverkehrsbetreiber Abellio hält an seinem Deutschlandgeschäft fest. Dies stellt das Unternehmen in Reaktion auf ein von den Pforzheimer Bundestagsabgeordneten Gunther Krichbaum kolportierten Rückzugsgerücht fest.

Abellio-Züge bleiben: Das Unternehmen und das Landesverkehrsministerium dementieren das Gerücht, das niederländische Unternehmen werde sich zurückziehen. Foto: René Ronge

„Kommt er oder kommt er nicht, der Zug?“ Gunther Krichbaum ergänzt die fast schon typische Pendlerfrage in Pforzheim, Mühlacker oder Remchingen mit einem: „Bleibt er oder bleibt er nicht?“. Die Frage steht zwischen den Zeilen in einer bereits veröffentlichten Pressemitteilung, in der der CDU-Bundestagsabgeordnete von wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Verkehrsunternehmens Abellio spricht, das einen Teil des Schienennahverkehrs in Baden-Württemberg verantwortet. Deshalb, so meint Krichbaum, brauchen Kunden und Mitarbeiter rasch Klarheit.

Das klingt besorgt, hat aber nur ein Ziel. Bundespolitiker Krichbaum schießt mal wieder in Richtung Stuttgart. Und er trifft. Ministerialdirektor Uwe Lahl im grün geführten Landesministerium für Verkehr ärgert sich, „dass ein Bundestagsabgeordneter für den kleinen Augenblickserfolg ein Unternehmen schlecht redet“. Eine derartige „Diskreditierung gehört sich nicht, insbesondere nicht für einen konservativen Politiker“, fährt der Amtschef fort. Abellio sei wegen der zunächst nicht gelieferten Züge ohne Not in Schwierigkeiten geraten und habe sich in den letzten Wochen unheimlich angestrengt.

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